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Übergewicht – ein dickes Problem
In Deutschland besteht bei etwa 60 Prozent der Menschen Übergewicht. Davon haben 17 Prozent einen Body Mass Index (BMI) von mehr als 30, der als adipös also krankhaft übergewichtig gilt. Falsche Lebensweise, Bewegungsmangel, erbliche Faktoren, ungesunde Ernährung oder psychische Labilität (Essen zur Konfliktlösung bei Adipositas) sind Ursachen des Übergewichts. Die negativen Begleiterscheinungen des Übergewichts sind vielfältig. Es ist ein Risikofaktor für Bluthochdruck, Diabetes mellitus Typ 2, koronare Herzkrankheit und Fettstoffwechselstörungen, die zu Herzinfarkt und Schlaganfall führen können. Aber auch
Hyperurikämie, Arthrosen, Gallensteinerkrankungen, Depressionen und verminderte Fertilität treten bei Übergewicht häufig auf. Ein eindeutiger Zusammenhang besteht zwischen Energiezufuhr und Gewichtsentwicklung.
Eine Kalorienverminderung führt zu einer Gewichts- und der erwünschten Körperfettreduktion. Wird mehr Energie aufgenommen als verbraucht wird, lagert der Körper mehr Fett im Fettgewebe an. Häufig spielen aber auch hormonelle Erkrankungen, Medikamenteneinnahme oder erbliche Faktoren eine Rolle bei der Entstehung von Übergewicht und Adipositas.
Dabei ist allerdings zu berücksichtigen, dass nicht das Übergewicht vererbt wird, sondern lediglich die Veranlagung dazu. Ausreden wie „Ich habe Übergewicht, weil meine Mutter und meine Oma auch übergewichtig sind“, sind also unberechtigt. Die Behandlung von Übergewicht muss an mehreren Punkten ansetzen und langfristig angelegt sein.
Adipositas ist nach WHO-Definition eine eigenständige chronische Krankheit und muss auch als solche behandelt werden. Bestandteile der interdisziplinären Therapie der Volkskrankheit Adipositas sind sportmedizinische Betreuung, Familien- und Beschäftigungstherapie und der Eintritt in eine Selbsthilfegruppe. Eine Reduktionskost zwischen 1200 und 1800 Kilokalorien, die eine gesunde Ernährung beinhaltet, ist das A und O jeder Adipositas-Therapie.
Der Sättigungseffekt von Nahrungsmitteln hängt vor allem von ihrem Volumen und ihrem Kohlenhydrat- und Proteingehalt ab. Ballaststoffreiche Nahrungsmittel sorgen für eine anhaltende Sättigung. Der Sättigungseffekt von fett- und/oder zuckerreichen Lebensmitteln ist dagegen gering. Eine gesunde, ballaststoffreiche Ernährung mit viel Obst, Gemüse und Vollkornprodukten sowie wenig Fett und Zucker liefert einen wesentlichen Beitrag zur Bekämpfung beziehungsweise zur Vorbeugung des Übergewichts.
Dieser Artikel wurde zur Verfügung gestellt von Franzi Gehmeier, http://www.vitamine-versand.de



Rat
Hab seit der geburt meines kindes irre viel zugenommen und muss das wider runter kriegen.
Zum thema saettigung "Der Sättigungseffekt von Nahrungsmitteln hängt vor allem von ihrem Volumen und ihrem Kohlenhydrat- und Proteingehalt ab. Ballaststoffreiche Nahrungsmittel sorgen für eine anhaltende Sättigung" - habe gehoert das solche diaten mit shakes sowie Herbalife ganz gut funtkioniern sollen. War auch schon auf verschiedenen Seiten um mich zu informieren. Hat jemand dennoch eine empfehlung?
Die Eva
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